21.03.2024

Jetzt in Schwellenländer investieren?

Die Börsen in Deutschland und den USA sind aktuell sehr optimistisch aufgestellt, das <br>Wirtschaftswachstum hierzulande bleibt einstweilen mau. Für viele Anleger rücken <br>Schwellenländer wieder mehr in den Fokus. Durch die jüngsten geopolitischen Entwicklungen<br>und seine Wachstumsschwäche steht China dabei weniger im Zentrum als in früheren Jahren. <br>Zahlreiche Unternehmen diversifizieren ihre Lieferketten und reduzieren die Abhängigkeit vom <br>Reich der Mitte. Aus naheliegenden Gründen ist auch Russland als weiterer BRICS-Staat bis auf <br>Weiteres ein wenig attraktiver Anlagemarkt. <br>Profiteure dieser strukturellen Neuordnung sind unter anderem Indonesien, Thailand, Malaysia <br>und der schlafende bzw. erwachende Riese Indien. Aber auch für Mexiko sehen Emerging[1]Markets-Experten derzeit gute Perspektiven. Zur Risikostreuung können Anleger sich an Fonds <br>beteiligen, die eine Vielzahl von Ländern und Unternehmen abdecken. Auch an Schwellenländer[1]ETFs gibt es ein breites Angebot. Überdies kommen Anleihen stabiler Staaten im „Globalen <br>Süden“ als Portfoliobeimischung infrage.

  • Inflation hemmt Kapitalaufbau fürs Alter

    Die merklichen Verbraucherpreissteigerungen der jüngeren Vergangenheit wirken sich auf das Vorsorgeverhalten der Bundesbürger aus. In einer repräsentativen Umfrage eines großen Versicherers gaben 41 Prozent …

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  • Wohnimmobilien erneut verteuert

    Im vergangenen Jahr sind die Wohnimmobilienpreise in Deutschland doppelt so stark gestiegen wie im Vorjahr, nämlich durchschnittlich um 4,2 Prozent. Nach Berechnungen des Verbands Deutscher Pfandbriefbanken (vdp) haben sich …

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19.03.2024

Zahl der nachhaltigen Lebensversicherungsprodukte überspringt 200er-Marke

Immer mehr Menschen wünschen sich, dass ihr Geld eine positive Wirkung entfaltet, auch wenn <br>es von Dritten verwaltet wird. Als einer der gewichtigsten Akteure der Finanzmärkte haben die <br>Versicherungen diesen Megatrend aufgegriffen und schwenken konsequent um. Wie eine <br>Umfrage der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) erbrachte, können die <br>Kunden in Deutschland mittlerweile aus über 200 Lebensversicherungsprodukten mit <br>Nachhaltigkeitsmerkmalen wählen. Überdies werden schon bei 90 Prozent des von den <br>Versicherern gemanagten Kapitals ESG-Aspekte (Umwelt – Soziales – Unternehmensführung) <br>berücksichtigt. <br>In Kürze werden erste Produkte auf den Markt kommen, die dem von der BaFin definierten <br>„Zuordnungsansatz“ folgen. Den Produkten mit ESG-Bezug sollen dabei die nicht[1]fondsgebundenen nachhaltig investierten Vermögenswerte von Lebensversicherern, <br>Pensionsfonds und Pensionskassen eindeutig zugeordnet werden können. Damit soll mehr <br>Transparenz in einem schwer zu durchschauenden Markt geschaffen werden.

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14.03.2024

Immobilienpreise und Mieten entwickeln sich gegenläufig

Laut Statistischem Bundesamt lagen die Immobilienpreise hierzulande 2023 in jedem Quartal <br>um ein Zehntel unter dem Vorjahresniveau. Einen solchen Preisverfall hat Deutschland seit über <br>60 Jahren nicht mehr erlebt. Nicht in allen Städten gab es indes einen Rückgang – das <br>Hamburger Preisniveau beispielsweise blieb stabil. <br>(Neu-)Mieter müssen derweil immer tiefer in die Tasche greifen: Im letzten Quartal 2023 wurde <br>vom Institut der deutschen Wirtschaft ein Mietpreisplus von 5,3 Prozent gegenüber dem <br>Vorjahresquartal registriert. Nach wie vor sind Großstädter besonders betroffen; in Berlin stiegen <br>die Mieten 2023 auf Jahressicht um fast 13 Prozent, im direkten Umland teils noch stärker. „Die <br>Mieten sind weder gesunken, noch sind sie weniger stark angestiegen“, sagte der Präsident des <br>Deutschen Mieterbundes Lukas Siebenkotten gegenüber dem SWR. Der Grund liege vor allem im <br>nach wie vor eklatanten Missverhältnis zwischen Wohnraumangebot und -nachfrage, an dem <br>sich auch so bald nichts ändern werde: „In den nächsten zwei Jahren wird sich auf der <br>Mieterseite für uns leider nichts Positives tun.“

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